Der gemeinsame Fachschaftsrat (GeFa) - GRUNDORDNUNG -


1.
Der GeFa ist zuständig für alle gesamtuniversitären bzw. studiengangübergreifenden Belange. Er ist eigenständiges, überparteiliches Beratungs- und Beschlussorgan.
Der GeFa setzt sich aus Mitgliedern der einzelnen unabhängigen Fachschaften zusammen und sollte regelmäßig mindestens 14täglich zusammentreten. Die Einberufung zu Sondersitzungen mit aktueller Thematik ist jederzeit möglich - es können auch Sitzungen während der vorlesungsfreien Zeit stattfinden.

2. 
Die Hauptaufgabe des GeFa besteht in der Wahrnehmung studentischer Interessen auf gesamtuniversitärer, landes- und bundesweiter Ebene. Wichtige Bereiche sind hier insbesondere:

  • die Abstimmung der Arbeit und Information über die Aktivitäten und Probleme der einzelnen unabhängigen Fachschaften,

  • die Aussprache und Beratung aktueller Themen,

  • die Vorbereitung gesamtuniversitärer studentischer Veranstaltungen,

  • die Vorbereitung von Senatssitzungen (oder anderen gesamtuniversitären Gremien bzw. Kommissionen) und Herbeiführen eines Meinungsbildes zu strittigen Punkten,

  • die Entscheidung über Mittelvergabe und -verwendung, Bildung, Besetzung und ggf. Auflösung einzelner Referate,

  • die Teilnahme an hochschulpolitischen Aktionen/Diskussionen auf Landes- und Bundesebene, Mitarbeit in der Landesastenkonferenz (LAK) und anderen hochschulübergreifenden Studierendenorganisationen,

  • * die Einberufung einer Vollversammlung.

3. 
Die Vertreter/-innen des GeFa im Senat und seinen Kommissionen, Verwaltungsrat und Großem Senat sind an seine Beschlüsse per imperativem Mandat gebunden. Sie sollten daher an den GeFa-Sitzungen teilnehmen.

4. 
Schriftliche Stellungnahmen des GeFa gegenüber Dritten müssen vorab im Gremium beschlossen werden. Bei kurzfristigem Handlungsbedarf müssen die Vorlagen von den beiden Pressereferentinnen/Pressereferenten auf inhaltliche Widersprüche zu GeFa-Beschlüssen gegengelesen werden.
Sonstige Kontakte zur Presse erfolgen ausschließlich durch die beiden Pressereferentinnen/Pressereferenten.

5.
Der GeFa fasst Beschlüsse mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Vertreter/-innen der einzelnen unabhängigen Fachschaften. Verbindliche Beschlüsse sollten nur gefasst werden, wenn Vertreter/-innen von mindestens vier Fachschaften anwesend sind. Grundsätzliche Beschlüsse, wie z.B. Mittelvergabe und -verwendung, Bildung/Auflösung von Referaten, Wahl und Entlastung der Referentinnen und Referenten oder Änderungen dieser Grundordnung, sollten nur gefasst werden, wenn Vertreter/-innen aller Fachschaften anwesend sind. Der entsprechende Tagesordnungspunkt muß mindestens eine Woche vor der GeFa-Sitzung durch den/die Antragsteller/-in öffentlich angekündigt werden (Info in die Fachschaftsfächer und/oder GeFa-Brett).

6.
Die Protokollführung wechselt unter den einzelnen unabhängigen Fachschaften nach je einem Semester. Die Fachschaft, die die Protokollführung turnusmäßig innehat, muß dafür sorgen, dass mindestens ein(e) Vertreter/-in zur Wahrnehmung dieser Aufgabe bei den Sitzungen anwesend ist.

7.
Die GeFa-Protokolle sind prinzipiell öffentlich und werden am GeFa-Bekanntmachungsbrett im AStA-Foyer der Universität Hohenheim zur allgemeinen Kenntnisnahme ausgehängt und anschließend archiviert.

8.
Änderungen dieser Grundordnung können nur nach Vorlage eines schriftlichen Vorschlags und dessen Bekanntgabe und Diskussion in den einzelnen unabhängigen Fachschaften durch Mehrheitsbeschluss im GeFa erfolgen